Dienstag, 12. Mai 2009

Netzwerk und weiteres


Da heute die Decken und Wände geschlossen werden sollten, mussten wir gestern unsere Netzwerk- und Lautsprecherkabel verlegen. War insgesamt aufwendiger als erwartet, da die bestellten Zugdrähte nur teilweise oder gar nicht vorhanden waren. Hier können wir nur die Erfahrungen von Fam. Zimmermann bestätigen. Am Ende hat dann aber doch noch alles geklappt.
Heute waren wir auch wieder auf der Baustelle und zu unseren Netzwerkkabeln sind noch einige andere Kabel und auch schon die ersten Wasserleitungen usw. gekommen. Da aber sehr viel los war (2 Elektriker, 2 Sanitärinstallateure und 4 Monteure von Fingerhaus) haben wir uns nicht übermäßig lange aufgehalten und auch nicht so viel Fotos gemacht.
Gestern wurden noch die Dachrinnen am Haus angebracht. Leider konnten die Fallrohre noch nicht angeschlossen werden, da die Bögen, die als Übergangsstück zwischen den Dachrinnen und Fallrohren vorgesehen sind, einen kleineren Durchmesser haben als die Fallrohre und somit nicht passen. Außerdem ist noch immer nicht das Garagendach gedeckt worden und der Montagetrupp muss morgen auf eine andere Baustelle. Bisher konnte uns auch noch keiner sagen, wann dann die restlichen Arbeiten abgeschlossen werden (Termine werden bei Fingerhaus intern abgestimmt). Unser Bauleiter meinte nur, dass die Monteure jetzt erstmal im Haus die Arbeiten abschließen, damit der Innenausbau weitergehen kann. Terminplan ist auch recht sportlich: diese Woche noch Elektro und Sanität fertig, nächste Woche Montag und Dienstag Fußbodenheizung verlegen und am Mittwoch dann Estrich.
Deshalb hatten wir heute noch einen Termin mit unserem lokalen Sanitärinstallateur, der unsere Bäder fertig montieren soll, da unsere Duschwanne aufgrund der Größe (160x90cm) vor dem Estrich gesetzt werden muss. Das werden wir dann am Samstag erledigen, genauso wie die Abschalungen für die Badewanne und die zweite Dusche.
Außerdem müssen wir uns vor dem Estrich noch um die Kaminbohrung kümmern, am besten noch vor dem Wochenende.

Sonntag, 10. Mai 2009

Das Dach ist gedeckt


Am Samstag haben dann die Monteure das Dach gedeckt. Es war insgesamt aber nicht genügend Zeit, die Dachrinnen und was sonst noch dazu gehört zu montieren, so dass die unterste Reihe noch nicht gedeckt werden konnte. Das soll dann am Montag und Dienstag nachgeholt werden. Am Garagendach ist noch gar nichts gemacht worden (außer Dachstuhl am Freitag). Jetzt sieht das Haus auch endlich nach Haus aus. Und es gefällt uns immer besser :-)
Außerdem sind wir auch mal richtig auf dem Spitzboden gewesen. Dort haben wir auch noch genügend Platz um verschiedene, nicht temperatur-empfindliche Dinge zu lagern.

Freitag, 8. Mai 2009

Hausmontage die 2.


Gestern wurde dann als erstes der Dachstuhl vom Wohnhaus aufgebaut und anschließend sollte noch der von der Garage montiert werden. Vorher hat der Autokran aber noch die Dachpfannen auf unseren Spitzboden hochgehoben, so dass diese nicht erst beim Decken hochgetragen werden müssen. Dabei gab es allerdings ein kleines Problem. Die vorgefertigte Stütze und die Auflage im Giebel für den Firstbalken waren ca. 4cm zu niedrig. Die Monteure haben also improvisiert und die fehlende Höhe ausgeglichen. So passten dann auch die vorgefertigten Dachteile von der Garage. Währenddessen wurde begonnen, die Geschossübergänge mit entsprechenden Dämmplatten zu schließen. Da sich insgesamt optisch nicht so viel getan hat, haben wir mal das "Material-Lager" in der Garage fotografiert. Auf den LKWs vom ersten Tag war neben den Hausteilen noch eine Menge anderer Dinge geladen. Dachrinnen, Traufbleche, franz. Balkone und Treppengeländer (beides sehr sehr gut verpackt), Dämmplatten (zum Teil schon passend zugeschnitten) und weitere Dinge die für das Dach benötigt werden.
Nach Mittag wurden dann die zwei Teile vom Schornstein reingehoben. Danach hat der Autokran noch Kleinigkeiten hin und her gehoben und ist dann auch irgendwann nach Hause gefahren.
Am Vormittag sind auf einmal noch zwei Herren von der von Fingerhaus beauftragten Elektro-Firma vorbeigekommen, um die ersten Dosen zu bohren und Leitungen zu ziehen. Allerdings waren sie auf der Rückreise von einer Baustelle in Bad Tölz und sollten auf ihrem Rückweg noch 3-4h bei uns arbeiten. Am Montag kommen dann andere, die die Elektro-Installation zu Ende bringen.
Eigentlich hatten wir gehofft, dass am Freitag noch das Dach gedeckt werden würde, da für den Abend kräftige Gewitter angesagt waren. Leider hat das zeitlich nicht mehr hingehauen. Irgendwann verdunkelte sich dann auch der Himmel am Horizont und wir haben gebetet, dass die Regenfront an uns vorbei zieht. Hat leider auch nicht geklappt. So stürmte es dann ganz plötzlich und die Monteure haben noch ganz schnell die Unterspannbahnen am Dach mit Klammern befestigt. Der Wind hat auch ganz ordentlich daran gerissen, aber es hat alles gehalten. Beim anschließenden Regen ist auch fast nichts ins Haus getropft. Die Monteure haben dann bis zum Feierabend noch im Hausinnern einige Arbeiten erledigt und das Haus sollte dann am Samstag gedeckt werden.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Die ersten Bilder vom Haus


Als wir auf der Baustelle um kurz vor sechs ankamen, war schon ein LKW mit Hausteilen da, der Autokran aufgebaut und der Montagetrupp hat gerade sein Werkzeug auf unserer Bodenplatte verteilt. Unsere Nachbarn berichteten uns dann noch, dass in der Nacht um halb eins wohl der Autokran und gegen drei Uhr der LKW gekommen sei. So konnte es dann pünktlich losgehen.
Relativ schnell wurden dann die Wände des EG gesetzt. Da die Kellerdecke nie ganz eben ist, wurden die Wände auf Abstandshalter in Mörtel gesetzt. Außerdem konnten die Monteure so auch noch die Wände nachher besser ausrichten. Als alle Außenwände bereits standen und wir dachten, dass sie mit diesen fertig seien, wurde nohcmal kontrolliert, dass die Wände nicht schief sind, die Diagonalen gleich lang sind u.ä. und wenn was korrigiert werden musste, haben sie mit einem "Ziegenfuß" an den Wänden herumgehebelt. Da muss man einfach Vertrauen haben und sich sagen "Die wissen was sie tuen und haben das schon öfter gemacht" ;-)
Zwischendurch kam noch eine LKW von einer Spedition, der unsere Heizung (LWZ 303) geliefert hat. Diese wurde auch sofort durch dass Treppenhaus in den Keller gehoben. Anschließend konnte dann unsere Treppe reingehoben. Auf diese waren wir total gespannt (wir bekommen eine Stahlwangentreppe mit Holzhandlauf). Im Moment sind noch Baustufen drauf. Ganz einfache Bretter (teilweise ist noch Rinde dran), bei denen man hoffen muss, dass sie nicht zusammenbrechen, wenn man hoch oder runter geht :-) Aber man kann die Verpacker nur loban. Da die Treppe bereits ihren Endanstrich hat, sind die Stahlwangen mit robusten Platten geschützt und über den Kanten noch zusätzliche Kantenprofile angebracht. Außerdem ist jede einzelne Auflage für die Stufen mit Folie eingepackt. Leider ist an einer Stelle trotzdem eine ordentliche Schramme drin. Die sollte aber problemlos beseitigt werden können.
Gegen halb neun kamen dann die zwei nächsten und auch letzten LKWs mit Hausteilen (das ganze Haus hat auf drei LKWs gepasst!!!). Das war auch wirklich notwendigt, weil beim Beladen der LKWs scheinbar nicht darauf geachtet wird, dass die Teile halbwegs chronologisch aufgeladen werden. Wir hatte nämlich Innenwände des EGs auf allen drei LKWs. Dadurch gab es dann auch kleines Problem mit dem Platzieren der LKWs was dadurch gelöst wurde, dass einfach die restlichen Deckneteile vom ersten LKW einfach bei uns in den Wendehammer auf die Straße gelegt wurden. Zum Glück hatten wir so viel Platz. Da nach konnte der Autokran von LKW zwei und drei je nachdem was benötigt wurde, die Teile abladen. Und so wurde das Haus größer und größer...
Zwischendurch, kurz vorm Auflegen der EG-Decke, kamen noch die Gerüstbauer und haben in ürzester Zeit das komplette Gerüst aufgestellt.
Bei einem Rundgang durch die Hausteile auf der Straße und den LKWs ist uns dann noch aufgefallen, dass in unserem zukünftigen Kinderbad das falsche Fenster eingebaut wurde. Größe passte, aber es war ohne Kippfunktion. Da wir wussten, dass im anderem Bad ein feststehendes Fenster (also ohne Kippfunktion) der gleichen Größe sein sollte, haben wir dieses gesucht. Dort war dann natürlich das kippbare eingebaut. Aber die Monteure haben uns sofort gesagt, dass das kein Problem sei und man die Fenster auch tauschen könne. Unser Bauleiter, der dann auch am Nachmittag noch vorbei kam, sagte auch sofort, dass man bei dem feststehenden das Fenster ausbauen, Scharniere und einen neuen Flügel einbauen kann. Das bedeutet, dass dann beide Fenster zu kippen sind. Wenn alle "Probleme" zukünftig so problemlos gelöst werden könnten wäre das schon toll...:-)
Kurz vor Feierabend wurden dann noch die Giebelwände und der Firstbalken aufgebaut, so dass das Haus auch nach Haus aussah.
Insgesamt können wir nur sagen, dass die Monteure einen unglaublich langen und warem Arbeitstag hatten. Von 6:00Uhr morgens bis 19:30Uhr am Abend wurde gearbeitet mit max. 1,5h Pause. Und das Ganze bei Dauer-Sonne. Wir haben uns schon nur beim Zuschauen einen ordentlichen Sonnenbrand geholt...
Außerdem ist die Hausmontage sehr gut von Fingerhaus vorbereitet, so dass eigentlich nichts schief gehen sollte. Für jede Innenwand ist an der Wand, an die sie anschließt, nach dem Nut- und Feder-Prinzip eine Holzlatte mit entsprechender Breite angebracht, an der die Wand "eingefädelt" werden kann. So sollten eigentlich Positionierungs-Fehler ausgeschlossen werden. Alles in allem sind wir nach dem ersten Tag relativ begeistert und freuen uns auf mehr...

Mittwoch, 6. Mai 2009

Morgen ist es soweit....

Morgen hat das Warten endlich ein Ende. Unser Haus kommt. Und das Wetter für die nächsten zwei Tage scheint auch zu passen.
Gestern wurde bereits der Schornstein und heute die Dachziegel inkl. 4Pfannenfenster und Trittstufen für das Dach geliefert. Ein LKW mit Teilen unseres Hauses war allerdings noch nicht zu sehen :-(
Jetzt heißt es nur noch Warten. Beginn soll um 6:00Uhr sein.
Viele Grüße und zwei schöne Tage auch an Fam. Zimmermann die auch ihr Haus bekommen. Hoffentlich kommen die richtigen Hausteile auf der jeweils richtigen Baustelle an ;-)

Sonntag, 3. Mai 2009

Spachtelarbeiten Kellerwände


Unsere Kellerinnenwände sind auf einer Seite schalungsglatt, d.h. es ist keine weitere Vorbereitung vor dem Streichen erforderlich (außer Behandlung mit Tiefengrund). Die andere Seite der Innenwände ist abgeglättet und weist eine Art Orangenhaut-Oberfläche auf. Bei den Wänden zum Kellerflur ist das egal, da diese nachher mit Dämmung verkleidet werden. Bei einer langen durlaufenden Wand haben wir uns entschlossen diese flächig zu verspachteln. Ich habe dazu eine 50cm Glätte verwendet. Zuerst habe ich eine Schicht aufgetragen und möglichst sauber geglättet, danach noch eine etwas dünnflüssigere Masse aufgetragen um noch besser auszugleichen. Heute sind wir dann wieder zur Baustelle gefahren und haben weitere Wand und Wand-/Deckenfugen feingespachtelt und die Kellerwand mit einer Reibe abgerieben. Alles in allem hat es fast besser funktioniert als erwartet (bis auf die riesen Sauerei). Mehr von dieser Arbeit hätten wir allerdings nicht machen wollen. Die Wand ist jetzt so glatt, dass die Kamera nicht mehr in der Lage war zu fokussieren ... ;-)
Zusätzlich haben wir noch die Dämmung am Keller im Bereich Garage/Haus bis auf Oberkante Bodenplatte ergänzt, da diese nach Hausmontage nicht mehr zugänglich wäre. Den Spalt zwischen Dämmung und Garage haben wir mit den restlichen Sicker-Abdecksteinen aufgefüllt.

Freitag, 1. Mai 2009

Anschlüsse Garage


Für den Wasseranschluss und Stromanschluss zum Haus und das Abwasserrohr zum Kanal haben wir heute mit einem im Bauhaus geliehenen Kernbohrgerät (Bohrkrone d=80mm für HT-Rohre DN75) Kernbohrungen im Garagenboden gemacht. Zu den Dübeln für die Kernbohrmaschine kann ich noch folgendes sagen: Erst ohne den Einschläger mit dem Hammer reintreiben und dann nur ganz zuletzt mit dem Eischläger den Dübel spreizen. Die Dübel habe ich noch mit Zement verschlämmt. Die Rohre werden dann noch mit Silikon abgespritzt.
Außerdem haben wir gerade noch im Netz Handwaschbecken für Garage und HWR bestellt (abu-plast multiset). Morgen werden wir den Keller fertig spachteln, die Garagenfundamente zum Garagenboden mit Bauschaum abdichten und die Garagen untereinander verkabeln.