Samstag, 8. Mai 2010
Palmenbeet
Gestern haben wir eine Lieferung Basaltsplitt bekommen (ca. 3,5t). Davon haben wir dann am Freitagnachmittag noch schnell 2,5t auf dem Palmenbeet verteilt. Zuvor hatten die Gartenbauer ein Beet mit Granitkleinsteineinfassung erstellt und bis 5cm unter Oberkante Stein mit Ziegelsubstrat befüllt. Dieses Substrat soll Wärme speichern und den Wasserhaushalt im Palmenbeet regulieren. Zwischendurch habe ich noch einen PE-Schlauch durch das Beet nach außen gelegt, um in der nassen Jahreszeit überschüssiges Wasser aus dem Becken und dem Sumpfbeet abpumpen zu können. Die Zisterne wurde vorher bereits durch die Gartenbauer gesetzt, eine Entwässerungsmöglichkeit hielt man wohl nicht für erforderlich. Jedenfalls hatten die Gärtner uns schon in passender Menge Vlies zur Trennung von Splitt und darunter liegendem Substrat da gelassen. So konnte ich gestern nach der Arbeit sofort die Trennschicht auslegen und den Splitt auftragen. Das Wüstengras und die beiden Palmen haben wir selbst gesetzt, da wir diese anderweitig beschafft haben und das Risiko selbst tragen wollen. Jetzt werden noch kleiner Gräser und andere Pflanzen wie z.B. Riesen-Steppenkerze oder Riesenlauch eingepflanzt, damit nicht alles so kahl aussieht. Nächste Woche soll dann das Wasserbecken gesetzt werden und der Sumpfbereich angelegt werden. Der selbst designte Quellstein aus Sichtbeton soll dann auch im Laufe der Woche geliefert werden ;-). Außerdem habe ich dann noch mit einem Kollegen (danke THS) den jetzt zusätzlich erforderlichen Mutterboden aufgefahren und planiert. Durch das Wasserbecken, das mit dem Traufstreifen die neue Höhe zur Rasenfläche vorgibt müssen noch etliche Schubkarren in die Fläche gefahren werden. Macht aber nichts, denn ich habe jetzt endlich das Stadium erreicht, in dem man auch als Maus-Klicker keine Blasen mehr an den Händen bekommt. Alles Weitere im Laufe der Woche...
Sonntag, 25. April 2010
Terrasse in Betrieb genommen...
Gestern haben wir unsere Terrasse mit den neuen Gartenmöbeln und dem Sonnenschirm mit einer Grillung in Betrieb genommen. Fazit: Es lässt sich sehr gut aushalten auf unserer Terrasse ;-) Und wenn dann irgendwann der Garten wieder mehr nach Garten aussieht, wird es bestimmt noch viel, viel besser.
Zum Garten: Mittlerweile wurden zwischen die am Donnerstag gepflanzten Sträuchern noch die Stauden Gräser gepflanzt und das Loch für die Zisterne ausgehoben. Wie und vor allem wann es weitergeht, ist uns aktuell nicht bekannt, werden wir aber morgen klären.
Donnerstag, 22. April 2010
Beginn Vorgarten
Heute morgen vor der Arbeit habe ich mich mit dem Gartenbauer getroffen um noch mal verschiedene Details durchzusprechen. Über Tag habe ich auch nichts mehr von ihm gehört, so dass ich davon ausgegangen bin, dass alles klappt. Und als ich dann nach Hause kam, war es tatsächlich auch so :-)
Die groben Strukturen sind zu erkennen und ein Teil der Bepflanzung zur Straße und zur Einfahrt wurde schon gemacht. Morgen wird noch das Ziegelsubstratbeet am Haus für die Palmen und Wüstengräser erstellt, das Loch für die Zisterne ausgehoben und die Stauden in dem heute bepflanzten Beet gesetzt. Leider kommt die Zisterne erst Ende nächster Woche, so dass wir bis dahin die Palmen noch nicht pflanzen können.
Auch das PE-Becken für die Wasserfläche ist erst für den 30.04. angekündigt, also heißt es auch hier noch warten. Wahrscheinlich wird es dann Anfang Mai weitergehen.
Das Beet zur Einfahrt und zur Straße wird außerdem noch mit Rinden- oder Pinienmulch und das Ziegelsubstratbeet mit Basaltsplitt abgedeckt. Beide werden noch mit einem dunklen Granitkleinstein abgegrenzt.
Aber die Pflanzen die jetzt schon drin sind und die Aufteilung des Gartens gefallen uns schonmal sehr gut.
Sonntag, 18. April 2010
Sonnenschirm, Palmen
Lange Zeit war für uns nicht klar, ob wir nicht noch ein textiles Terrassendach am Haus installieren. Da wir aber nicht das ganze Jahr das Gestell vor Augen haben wollen haben wir uns für einen hochwertigen Sonnenschirm entschieden. Das Gestell ist aus Aluminium gefertigt, alle Teile sind korrosionsfest und sehr stabil ausgeführt. Am Fuß ist ein Pedal, welches den Schirm um seine Hochachse arretiert. Durch das Kugellager am Fuß ist der schirm sehr leicht drehbar. Er hat eine Fläche von 3x3m und ein Gewicht von 40kg. Mittels eines Schraubflansches wird er an der Bodenhülse befestigt. Im Winter wird er selbstverständlich trocken im Haus untergebracht, für die Zeiten mit Regenwetter ist eine Schutzhülle dabei (inkl. Stab zum drüber schieben). Da wir keinen Fuß auf der Terrasse stehen haben wollten haben wir uns für die Ampelform in Kombination mit einer fest einbetonierten Bodenhülse entschieden. Da unsere Terrasse bereits steht und der Schirm möglichst nah am äußeren Rand stehen sollte musste ich an die Bodenhülse noch Winkel zur Stabilisierung anschweißen. Statt des standardmäßig geforderten Fundamentes von 60x60cm haben wir es etwas länger gemacht und die Bodenhülse ziemlich knapp an den Rand versetzt. Mit den Winkeln sollte aber alles ausreichend solide sein. Der erste Test war zumindest vielversprechend. In den Beton (10 Schubkarrenladungen) haben wir noch Bewehrungsstahl und Estrichgitter eingelegt. Die Bodenhülse ist unten offen, so dass Wasser ungehindert abfließen kann. Alles weitere kann man auf den Bildern ganz gut sehen.
Da Bianca sich sehr für Palmen begeistern kann (ich mittlerweile auch) haben wir in München zwei Palmen (Wagners Hanfpalme) gekauft (Stammhöhe ca. 30cm). Außerdem noch eine kleinere Palme mit bläulichen Blättern und zwei Wüstengräser. DIese Pflanzen sollen in einem Beet an der SO-Seite des Hauses ihren Platz finden. Dieser Bereich wird mit Basaltsplitt abgedeckt. Auch der Rest des Gartens wird dann noch mal grundlegend umgekrempelt, inkl. kleiner Wasserfläche und Bepflanzung. Näheres dazu gibt es dann in etwa zwei Wochen zu sehen. Das mit dem Teich kann evtl noch drei Wochen dauern, da der Quellstein und der Teichrand noch nicht da sind. Den Quellstein hatten wir schon selbst versucht zu betonieren . Jedoch ist die Aktion leider aufgrund der miesen Betonqualität gescheitert (sandete und hatte keine Festigkeit). Die Schalung hingegen war top. Egal, das Thema ist als Lehrgeld abgeschrieben.
Zwischendurch habe ich noch einen Versorgungsschacht neben der Zisterne gesetzt, aus dem die Wassersteckdosen im Garten (Gardena) und das Handwaschbecken in der Garage gespeist werden sollen. Mehr dazu ebenfalls später.
Mittwoch, 31. März 2010
Dachbodentreppe getauscht
Am Montag waren zwei FH Mitarbeiter bei uns um die undichte Dachbodentreppe auszutauschen. Zuerst wurde ordungsgemäß der darunter liegende Boden abgedeckt, dann wurde der Putz rundherum angeschnitten. Nach dem Lösen der vier Spannpratzen konnte das komplette Teil dann mit Hilfe eines Spanngurtes (am Firstbalken befestigt) heruntergelassen werden. Ein Mitarbeiter musste oben bleiben, der andere hat die Treppe angenommen. Danach wurde die neue Treppe mittels Illbruck-Kompriband und Eurasol für die Montage vorbereitet. Der Rahmen wird einfach an die Decke gezogen, zwischen PE-Folie und Rahmen liegt das Kompriband. Zusätzlich wurden alle Schwachstellen am Rahmen noch mit luftdichtem Klebeband abgedichtet. Danach wurde das unterste Treppenteil gegen das alte getauscht, um sich das Ablängen zu sparen. Der Einbau erfolgte wieder mittels Spanngurt und Einsatz der beiden Monteure. Der Rahmen wurde noch sauber ausgerichtet und dann endgültig verspannt. Die verbleibenden Spalte zwischen Wechsel und Rahmen wurden mit Glaswolle gefüllt und oben mit diffusionsoffenem Band abgedeckt. Es wurde sehr sauber und ordentlich gearbeitet. So konnte ich auch nicht verhindern, dass die umlaufende Fuge noch mit Acryl verspritzt wurde. Dieses muss ich dann bei Gelegenheit noch mit Putz überpinseln und hier und da um die Klappe herum nachstreichen. Gestern beim Sturm war jedenfalls kein Zug zu spüren, man kann also die Hoffnung haben, dass jetzt alles dicht ist. Der Spalt zwischen Deckel und Metallrahmen ist nun auch deutlich gleichmäßiger und eben.
Mittwoch, 17. März 2010
Thermografie
Um die vorerst letzten kälteren Stunden dieses Winters noch zu nutzen haben wir spontan am Montag eine Thermografie beauftragt. Da sich ein Nachbar freundlicherweise angeschlossen hat konnten wir noch die Anfahrtskosten sparen. Am Samstag hatte uns ein FH-Bauherr angerufen, weil er über unseren Blog erfahren hatte, dass wir ein ähnliches Schicksal bezüglich der Lackqualität an der Stahltreppe mit ihm teilen. In einem Nebensatz fiel dann noch der Kommentar, dass bei einer Thermografie von seinem Haus wohl Unregelmäßigkeiten an Wandübergängen festgestellt worden waren. Da ich bei unserer Hausmontage schon irgendwie die Befürchtung hatte, dass im Bereich der Stahlträgerauflager im Wohnzimmer evtl. eine Wärmebrücke sein könnte haben wir den Anruf zum Anlass genommen solche Aufnahmen machen zu lassen. Wir haben schon keinen BlowerDoor Test machen lassen und wollten nun zumindest grobe Konstruktionsfehler ausschließen. Um es vorweg zu nehmen: Es ist alles in Ordnung.
Die Messung fand gegen 21 Uhr bei einer Temperartur von 4°C statt. D.h. die erforderliche Temperaturdifferenz von ca. 15 °C zum Hausinneren wurde erfüllt. Außerdem herrschte kein Wind oder sonstige verfälschende Einflüsse. Die Messung ist qualitativ zu sehen, es sind die Temperaturabweichungen der Bauteile untereinander entscheidend. Die Fensterrahmen und in minimalem Maße auch die Rolladenkästen strahlen etwas ab. Es gibt aber kein Durchscheinen der Unterkonstruktion in der Fassadenflächen und den Geschossübergängen. Der Kellerabgang ist gut gedämmt. Der Sockelbereich zum Keller setzt sich erwartungsgemäß gegenüber der Hauswand ab, ist aber nicht negativ zu beurteilen.
Folgende Zusammenfassung wurde vom Ersteller der Aufnahmen festgehalten:
Innere Strukturen:
Wände +++ nicht erkennbar
Geschossdecken +++ nahezu unsichtbar
Tür- u. Fensterstürze ++ kaum sichtbar
Heizkörper +++ nicht erkennbar (und auch nicht vorhanden ;-))
Leitungen +++ nicht erkennbar
Fensterglas ++ spiegelt sehr gut
Fensterrahmen ++ geringfügig über Lufttemperatur
Keller/Fundament ++ gut erkennbar, aber geometrisch klein
Dach /// wg. Solarbedachung nichts erkennbar
"...Geschossdecken, Fensterstürze und Rolladenkästen trotz hoher Verstärkung fast nicht sichtbar, der warme Kellerbereich ist klein und gibt zumindest an die Luft nicht viel Wärme ab..."
"...Der Kellerabgang ist gut gedämmt. Beim warmen Bereich des Fallrohrs dürfte es sich um eine Reflexion handeln, in der sich die Beobachter selbst spiegeln...."
"...Die Haustür ist ein relativer Schwachpunkt. Allerdings liegt ihre Temperatur noch im Bereich der Umgebungsluft. (Wieso das Gebäude kälter als die Umgebung ist, ist im Anhang zum physikalischen Hintergrund erklärt.)...."
Wir können also erstmal grob mit der Gebäudehülle zufrieden sein. Keine grundlegenden Fehler in der Konstruktion.
Dienstag, 2. März 2010
Kellerfenster repariert
Heute war ein Monteur der Firma ACO Hochbau bei uns. Die Terminabsprache war unkompliziert, es wurde anstandslos ein arbeitnehmerfreundlicher Termin nach 17 Uhr angeboten. Der Fensterflügel wurde gegen einen neuen getauscht (wird von ACO auch zugekauft). Nach dem Einbau stellte sich heraus, dass mit den vorhandenen Scharnieren der neue Flügel etwas streng schließt. Somit wurde kurzerhand die Schnellmontagevariante (wird wohl von den Kellerbauern gerne verwendet) gegen zwei fest mit dem Rahmen verschraubte Scharniere getauscht. Dazu wurden mittels Schablone und Akkubohrer Befestigungsbohrungen in den Rahmen gebohrt. Bis auf die Kunststoffscharnierabdeckungen sehen die Beschläge fast gleich aus. Im Rahmen war wohl auch etwas Wasser, was ja auch nicht ganz normal ist. Der Flügel geht jetzt zur Überprüfung an den Fensterzulieferer.
Bianca hat heute beim Bauleiter angerufen, der mit seinem Anruf wohl warten wollte, bis er alle Infos von zum Kaminofenthema zusammen hat - auch wenn sich eigentlich die Oberbauleiterin darum kümmern wollte. Bzgl. unserer Bodeneinschubtreppeb wurde uns vom Sachverständigen der Fa. Minka (Hersteller) bereits erklärt, dass diese nicht fachgerecht eingebaut wurde. Allerdings kann dies unser Bauleiter nicht nachvollziehen. Wie auch immer, Fingerhaus möchte den nächsten Versuch einer Reparatur/Tausch nun selber übernehmen.
Auch wenn man den Eindruck gewinnen könnte wir wären auf der Suche nach Problemen...auch wir haben besseres zu tun als noch ein halbes Jahr nach Einzug immer wieder Handwerker zu empfangen.
Wir fühlen uns übrigens immer noch wohl in unserem (Finger)Haus ;-). Nach den sonnigen Stunden auf unserer Terrasse (ohne Gartenmöbel) vom letzten Samstag sind wir nun auf der Suche nach einer Garnitur, am liebsten in der Materialkombination Edelstahl/Teak. Am Wochenende werden wir uns zu diesem Thema mal auf den Weg machen um Preise einzuholen. Eine Nachbarin hatte uns wegen des jämmerlichen Anblicks von uns zweien ohne Sitzmöglichkeit auf den Terrassendielen bereits das übergangsweise Ausleihen einer Garnitur vom Speicher angeboten...
Unsere PV-Anlage hat vorgestern den bisherigen Spitzenwert von 34kWh eingespeist. Wir hoffen, dass sich das noch noch oben entwickelt, ansonsten hätten wir ein Finanzierungsproblem mit der KfW ;-).
Bianca hat heute beim Bauleiter angerufen, der mit seinem Anruf wohl warten wollte, bis er alle Infos von zum Kaminofenthema zusammen hat - auch wenn sich eigentlich die Oberbauleiterin darum kümmern wollte. Bzgl. unserer Bodeneinschubtreppeb wurde uns vom Sachverständigen der Fa. Minka (Hersteller) bereits erklärt, dass diese nicht fachgerecht eingebaut wurde. Allerdings kann dies unser Bauleiter nicht nachvollziehen. Wie auch immer, Fingerhaus möchte den nächsten Versuch einer Reparatur/Tausch nun selber übernehmen.
Auch wenn man den Eindruck gewinnen könnte wir wären auf der Suche nach Problemen...auch wir haben besseres zu tun als noch ein halbes Jahr nach Einzug immer wieder Handwerker zu empfangen.
Wir fühlen uns übrigens immer noch wohl in unserem (Finger)Haus ;-). Nach den sonnigen Stunden auf unserer Terrasse (ohne Gartenmöbel) vom letzten Samstag sind wir nun auf der Suche nach einer Garnitur, am liebsten in der Materialkombination Edelstahl/Teak. Am Wochenende werden wir uns zu diesem Thema mal auf den Weg machen um Preise einzuholen. Eine Nachbarin hatte uns wegen des jämmerlichen Anblicks von uns zweien ohne Sitzmöglichkeit auf den Terrassendielen bereits das übergangsweise Ausleihen einer Garnitur vom Speicher angeboten...
Unsere PV-Anlage hat vorgestern den bisherigen Spitzenwert von 34kWh eingespeist. Wir hoffen, dass sich das noch noch oben entwickelt, ansonsten hätten wir ein Finanzierungsproblem mit der KfW ;-).
Abonnieren
Posts (Atom)